
HEAD Speed
Kein MusterTropfenform mit tiefer Balance, weicher Kern, viel Sweetspot — der Einsteiger-Schläger, den HEAD genau dafür gebaut hat. Kontrolle 6, Handling 6, und ein Preis, der Fehler beim ersten Kauf verschmerzbar macht.
Für Anfänger
Der erste Padelschläger muss vor allem eins: Fehler verzeihen. Er soll den Ball auch dann noch über das Netz bringen, wenn du ihn nicht in der Mitte triffst, und den Arm nach zwei Stunden nicht klingeln lassen. Was dafür zählt, welche fünf Schläger das können und welche Fehler beim ersten Kauf am meisten kosten — hier auf einer Seite.
Fünf Werte entscheiden, ob ein Schläger zum Einstieg taugt. Marke, Farbe und der Name auf dem Rahmen gehören nicht dazu.
| Merkmal | Für Anfänger | Warum |
|---|---|---|
| Form | Rund oder Tropfen | Sweetspot in der Mitte, verzeiht unsaubere Treffer |
| Gewicht | 350–370 g (Frauen/Jugend 340–360 g) | Leicht genug für schnelle Reaktionen am Netz |
| Balance | Tief (zum Griff) | Weniger Hebel, weniger Belastung für Ellbogen und Schulter |
| Kern | Weiches EVA oder Schaum | Dämpft Vibration, gibt Ballgefühl |
| Material | Fiberglas oder Carbon-Fiberglas-Mix | Weicher und günstiger als reines Carbon |
| Oberfläche | Leicht rau | Hilft beim Spin, ohne den Ball zu bremsen |
| Preis | 80–150 Euro | Darunter Baumarkt-Ware, darüber Schläger, die Fehler bestrafen |
Was die Formen im Detail unterscheidet, steht im Ratgeber Padelschläger-Formen erklärt. Und wenn du gerade erst anfängst: Der Ratgeber Padel für Anfänger erklärt Regeln, Schläge und die ersten Stunden auf dem Platz.
Die Auswahl
Alle fünf sind rund, tropfen- oder hybridförmig, tief balanciert, unter 180 Euro — und laut Release-Radar aktuell genug, dass nicht morgen der Nachfolger kommt.

Tropfenform mit tiefer Balance, weicher Kern, viel Sweetspot — der Einsteiger-Schläger, den HEAD genau dafür gebaut hat. Kontrolle 6, Handling 6, und ein Preis, der Fehler beim ersten Kauf verschmerzbar macht.

Runder Kopf, Kontrolle 7: Die Ionic belohnt sauberes Spiel statt Kraft und bleibt auch dann angenehm, wenn der Ball nicht in der Mitte trifft. Frisch aufgelegt, also kein Auslaufmodell.

Die weichere Schwester der Ionic — noch mehr Komfort, noch gutmütiger. Wer vom Tennis kommt und den Arm schonen will, nimmt die Indiga.

Kontrolle 8 bei gutem Handling: ein Schläger, der beim Lernen hilft und danach nicht sofort ersetzt werden muss. Für Einsteiger mit Ehrgeiz.

Hybridform, Kontrolle 8, im Februar 2026 erneuert — und meist günstiger als die spanischen Marken. Die Empfehlung für alle, die nicht mehr als nötig ausgeben wollen.
Der 375-Gramm-Diamantschläger fühlt sich im Laden kraftvoll an. Auf dem Platz kommt er zu spät an den Ball und geht nach zwei Stunden in den Unterarm. Für den Einstieg: unter 370 Gramm, Balance tief.
Coello, Tapia, Galán spielen Schläger für Spieler, die jeden Ball in der Mitte treffen. Der Rest von uns nicht. Ein Profischläger macht als Anfänger jeden Fehler größer — und teurer.
Unter 60 Euro sitzt harter Schaum in einem Rahmen, der beim ersten Wandkontakt bricht. Der Sweetspot ist winzig, die Vibration geht ungefiltert in den Arm. Der Sprung auf 100 Euro ist der teuerste, den du nicht sparen solltest.
Farbe und Grafik sagen nichts über Form, Balance und Kern. Lies die drei Werte, die zählen — Form, Gewicht, Balance —, dann darf es auch schön sein.
Mehr davon, mit Beispielen: die häufigsten Fehler beim Schlägerkauf.
Viele Spieler steigen nach einem Jahr auf und verkaufen ihren Einsteiger-Schläger für die Hälfte des Neupreises — oft kaum bespielt. Drei Dinge prüfen: keine Risse im Rahmen, ein heller Klang beim Klopfen auf die Schlagfläche (dumpf heißt gebrochener Kern), und die Schlagfläche darf nirgends nachgeben. Griffband und Schlaufe sind Verschleißteile, die tauscht man ohnehin.
Nicht nach zwölf Monaten, sondern wenn du etwas vermisst: Der Smash bleibt im Gitter, obwohl du ihn sauber triffst — dann fehlt Power. Die Bandeja fliegt zu lang — dann fehlt Kontrolle. Als Anhaltspunkt: Ab Playtomic-Level 3 oder DPV-Niveau Fortgeschritten lohnt sich der Blick auf Tropfen- und Hybridmodelle. Was dein Level in den verschiedenen Systemen bedeutet, rechnet der Padel-Level-Konverter um.
Ein runder oder tropfenförmiger Schläger mit tiefer Balance, weichem Kern und 350 bis 370 Gramm — zum Beispiel HEAD Speed, Bullpadel Ionic oder Indiga, Adidas Cross It oder Dunlop Galactica. Alle fünf verzeihen Treffer außerhalb der Mitte, schonen den Arm und kosten weniger als 180 Euro.
Rund, wenn du sicher spielen und den Arm schonen willst; Tropfen, wenn du vom Tennis kommst und schon einen Schlag hast. Diamant ist keine Einsteigerform: Der Sweetspot sitzt hoch, der Schläger ist kopflastig, und jeder unsaubere Treffer geht ins Aus oder in den Arm.
350 bis 370 Gramm für Männer, 340 bis 360 Gramm für Frauen und Jugendliche. Leichter heißt schneller am Netz und weniger Belastung, schwerer heißt mehr Stabilität im Treffpunkt. Wichtiger als die Zahl ist die Balance: tief (zum Griff hin) für Einsteiger.
80 bis 150 Euro. In dieser Klasse bekommst du bei allen großen Marken Fiberglas-Schläger mit weichem EVA-Kern, die genau für den Einstieg gebaut sind. Unter 60 Euro landest du bei Baumarkt-Ware mit hartem Schaum, über 200 Euro bei Schlägern, die deine Fehler bestrafen statt sie zu verzeihen.
Für den Einstieg Fiberglas oder ein Mix. Fiberglas ist weicher, günstiger und verzeiht mehr; Carbon ist steifer, präziser und haltbarer, aber unnachgiebig bei schlechten Treffern. Viele Einsteigermodelle kombinieren beides: Carbon im Rahmen für die Stabilität, Fiberglas auf der Schlagfläche für das Gefühl.
Können ja, sollen nein. Die Schläger der Profis sind Diamant- oder Hybridmodelle mit hartem Kern und hoher Balance — gebaut für Spieler, die den Ball fast immer in der Mitte treffen. Als Anfänger triffst du ihn nicht immer in der Mitte, und genau dann liefert der Profischläger weder Kontrolle noch Komfort.
Ja — ein ein Jahr alter Schläger für die Hälfte des Neupreises ist oft die klügste erste Anschaffung. Achte auf Risse im Rahmen, dumpfen Klang beim Klopfen (gebrochener Kern) und lose Stellen an der Schlagfläche. In der Schlägerbörse von Padelradar verkaufen Spieler an Spieler, kostenlos und mit Nachrichten in der App.
Wenn du regelmäßig spielst und merkst, dass dir Power oder Präzision fehlt — nicht, weil der Schläger ein Jahr alt ist. Als Anhaltspunkt: ab Playtomic-Level 3 oder DPV-Niveau Fortgeschritten lohnt sich der Blick auf Tropfen- und Hybridmodelle aus der Bestenliste.
Die Kaufen-Links sind Affiliate-Links (Werbung): Kaufst du darüber, erhalten wir gegebenenfalls eine Provision — für dich ohne Mehrkosten. Die Bewertungen sind unsere eigene Einschätzung, abgeleitet aus den Produktdaten und dem Release-Radar.
Anfängerturniere heißen im DPV-System GPS 25 oder 50, bei Playtomic meist Americano. Padelradar zeigt alle mit Level-Filter, damit du beim ersten Mal nicht gegen Turnierspieler antrittst.
Datenstand: 2026-08-28.