Padelradar
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07. November 20266 Min. Lesezeit

Padel-Outfit: Was ziehe ich zum Padel an?

Für die erste Padelstunde brauchst du keine neue Garderobe. Ein Sportshirt, eine kurze Hose und Turnschuhe reichen, um es auszuprobieren. Sobald du regelmäßig spielst, merkst du aber schnell, was stört: das nasse Baumwollshirt nach zwanzig Minuten, die Hose ohne Tasche für den Ball, die Blase an der Ferse. Hier steht, was ein gutes Padel-Outfit ausmacht, wo sich Geld lohnt und wo nicht.

Padel-Outfit: was du wirklich brauchst

Ein komplettes Outfit besteht aus fünf Teilen, und nur eins davon ist wirklich padelspezifisch:

  • Shirt aus Funktionsstoff: kurzärmlig oder ärmellos, eng oder locker, wie du magst.
  • Shorts, Rock oder Leggings: mit Tasche oder Ballhalter.
  • Sportsocken: etwas dicker, mit Polster an Ferse und Ballen.
  • Padelschuhe: das einzige Teil, bei dem die Sportart wirklich zählt.
  • Kleinkram: Schweißband, Stirnband oder Kappe, ein Handtuch und für den Winter eine Jacke für die Pausen.

Eine Kleiderordnung wie früher im Tennis mit Weißpflicht gibt es im Padel nicht. In der Freizeit spielst du in dem, worin du dich bewegen kannst. Manche Hallen schreiben in der Platzordnung Sportschuhe mit passender Sohle vor, ein kurzer Blick in die Hausordnung erspart Diskussionen am Empfang.

Funktionsstoff statt Baumwolle

Padel ist schneller, als es von außen aussieht: viele kurze Sprints, Richtungswechsel und kaum Pausen zwischen den Ballwechseln. Du schwitzt, auch in einer kühlen Halle. Baumwolle saugt den Schweiß auf und hält ihn fest. Das Shirt wird schwer, klebt am Rücken und kühlt dich in der Pause aus.

Shirts aus Polyester oder Polyamid, oft als Funktionsshirt oder Dry-Fit verkauft, leiten die Feuchtigkeit nach außen, wo sie verdunstet. Das ist kein Marketing, sondern der wichtigste Unterschied im ganzen Outfit. Ein Funktionsshirt aus dem Laufsport oder dem Tennis funktioniert genauso gut wie eines mit Padel-Logo.

Zwei Kleinigkeiten machen im Alltag mehr aus als die Marke: flache Nähte, die unter dem Schlagarm nicht scheuern, und ein Schnitt, der beim Überkopfschlag nicht hochrutscht. Probier das Shirt im Laden mit einer Schmetterbewegung an.

Shorts, Rock oder Leggings

Beim Aufschlag hältst du den zweiten Ball in der Hand oder in der Tasche. Deshalb lohnt sich bei der Hose ein genauer Blick:

  • Shorts: Tiefe Seitentaschen, in denen ein Ball nicht herausfällt, sind Pflicht. Eine Innenhose oder ein leichter Stoff verhindert, dass die Shorts beim Ausfallschritt scheuern.
  • Rock mit Innenhose: Die meisten Padelröcke haben eine eingenähte Shorts mit Ballhalter am Bein. Das ist praktischer als jede Tasche.
  • Leggings oder enge Tights: gut für kalte Hallen und draußen im Herbst, am besten mit seitlicher Tasche.

Ob Damen- oder Herrenschnitt: Die Unterschiede liegen in Passform und Länge, nicht im Material. Nimm, was beim tiefen Ausfallschritt nicht zieht.

Schuhe und Socken: hier lohnt sich Geld

Wenn du nur an einer Stelle investierst, dann bei den Schuhen. Padelplätze haben Kunstrasen mit Quarzsand. Laufschuhe haben dort zu wenig seitlichen Halt und rutschen, und die weiche Sohle nutzt sich schnell ab. Padelschuhe haben eine Fischgrät- oder Omni-Sohle, die im Sand greift, und eine feste Seitenführung für die vielen Seitwärtsschritte. Welche Sohle zu deiner Halle passt und welche Modelle gut sind, steht im Ratgeber Padelschuhe und in der Bestenliste Padelschuhe 2026.

Die Socken werden oft vergessen. Dünne Sneakersocken rutschen bei den Stopps im Schuh nach vorn, und der Sand, der durch das Obermaterial kommt, reibt an der Haut. Etwas dickere Sportsocken mit Polster an Ferse und Ballen und einem Bündchen über dem Knöchel verhindern beides.

Halle, draußen und Winter

In der Halle reicht fast das ganze Jahr das Sommer-Outfit. Viele Padelhallen sind aber nur leicht beheizt, im Winter sind 12 bis 15 Grad keine Seltenheit. Dann hilft das Zwiebelprinzip: ein langärmliges Funktionsshirt unter dem T-Shirt oder eine dünne Trainingsjacke, die du nach dem Einspielen ausziehst. Für die Pausen und den Weg nach Hause gehört eine warme Jacke in die Tasche, damit du nicht mit nassem Shirt auskühlst.

Draußen im Sommer sind eine Kappe oder ein Visor gegen die Sonne bei Lobs und ein Schweißband am Schlagarm sinnvoll, damit der Griff trocken bleibt. Helle Farben heizen sich weniger auf als dunkle. Im Herbst und Winter draußen funktionieren lange Tights und ein Langarmshirt, Handschuhe dagegen nicht: Der Griff verlangt Gefühl.

Beispiele und was es kostet

Ein einfaches Padel-Outfit mit Shirt, Shorts oder Rock und Socken kostet etwa 50 bis 80 Euro, die Schuhe kommen dazu. Ein paar Teile, die es bei Tennis-Point gibt, mit Preisen vom 6. November 2026:

Was sonst noch in die Tasche gehört, vom Overgrip bis zur Schutzbrille, steht in der Übersicht Padel-Ausrüstung. Und wenn du noch eine Tasche für das Ganze suchst: Padeltasche oder Rucksack?

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Häufige Fragen

Was ziehe ich zum ersten Mal Padel an?

Ein Sportshirt, eine kurze Sporthose mit Tasche und saubere Sportschuhe reichen für die erste Stunde. Laufschuhe gehen zum Ausprobieren, rutschen aber im Sand. Wer dabei bleibt, kauft als Erstes Padelschuhe.

Gibt es beim Padel eine Kleiderordnung?

Nein, eine Pflicht zu bestimmten Farben wie früher im Tennis gibt es nicht. Manche Hallen verlangen in der Platzordnung Sportschuhe mit passender Sohle. Bei Turnieren reicht normale Sportkleidung.

Brauche ich spezielle Padel-Kleidung?

Nur bei den Schuhen. Shirts, Shorts und Socken aus dem Tennis oder dem Laufsport funktionieren genauso gut, solange sie aus Funktionsstoff sind und die Hose eine Tasche für den Ball hat.

Was ziehe ich im Winter zum Padel an?

Zwiebelprinzip: Funktionsshirt, darüber ein Langarmshirt oder eine dünne Jacke zum Ausziehen und lange Tights, wenn die Halle kalt ist. Für die Pausen eine warme Jacke einpacken.

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