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16 de agosto de 20265 min de lectura

Padelplatz bauen: Von der Idee zum ersten Ballwechsel

Padel wächst schneller, als Courts gebaut werden – wer jetzt einen Padelplatz baut, trifft auf volle Buchungskalender und wenig Konkurrenz. Aber zwischen der Idee und dem ersten Ballwechsel liegen ein paar Schritte, die du in der richtigen Reihenfolge gehen solltest. Hier ist der Fahrplan.

Schritt 1: Fläche und Genehmigung klären

Ein Padel-Court misst 20 × 10 Meter – dazu kommen Randflächen, Wege und je nach Konzept Parkplätze. Vor allem aber: Kläre früh mit der Kommune, was auf deiner Fläche genehmigungsfähig ist. Outdoor-Courts in Wohnnähe sind wegen des Schallthemas (Ball auf Glas) regelmäßig ein Diskussionspunkt, und für Hallen gelten die üblichen Bauvorschriften. Ein Planer mit Padel-Erfahrung spart hier oft Monate.

Schritt 2: Fundament, Court und Belag

Die Baureihenfolge ist immer gleich: Erst der Untergrund – eine ebene, tragfähige Fundamentplatte mit Entwässerung (Tiefbau-Spezialisten übernehmen das). Darauf kommt das Court-System aus Rahmen, Glaswänden und Gittern vom Court-Hersteller, zum Schluss der sandverfüllte Kunstrasen und die Beleuchtung.

Du kannst jedes Gewerk einzeln vergeben – oder einen Platzbauer als Generalunternehmer beauftragen, der alles koordiniert und schlüsselfertig übergibt. Für Erstprojekte ist der zweite Weg meist der entspanntere.

Schritt 3: Betrieb von Anfang an mitdenken

Ein Court, der steht, ist noch kein Court, der läuft. Plane vor der Eröffnung: ein Online-Buchungssystem (in Deutschland dominieren Playtomic und Eversports), Preise für Neben- und Stoßzeiten, Schläger zum Leihen und ein Einsteigerangebot – denn die meisten deiner künftigen Stammspieler haben noch nie Padel gespielt. Und trag deine Halle in die einschlägigen Plattformen ein, damit sie gefunden wird – auf Padelradar ist sie über den Platzfinder sofort sichtbar.

Was kostet ein Padelplatz?

Seriös lässt sich das nur pro Projekt beantworten, denn die Spannbreite ist enorm: Outdoor-Court auf vorhandener Fläche versus Neubau einer Halle mit mehreren Courts sind völlig verschiedene Projekte. Die größten Kostenblöcke sind immer dieselben – Fundament/Tiefbau, Court-System, Halle bzw. Überdachung (falls Indoor) und Beleuchtung. Hol dir für jedes Gewerk zwei bis drei Angebote und rechne den Business-Case konservativ mit realistischer Auslastung. Anbieter für alle Gewerke findest du im Branchenverzeichnis.

Preguntas frecuentes

Wie groß muss die Fläche für einen Padelplatz sein?

Das Spielfeld misst 20 × 10 Meter. Mit Randflächen, Zugängen und Technik solltest du mehr einplanen – und bei Hallen zusätzlich auf ausreichende Deckenhöhe für Lobs achten.

Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Padel-Court?

In der Regel ja – Outdoor-Courts gelten als bauliche Anlage, und das Schallthema (Ball auf Glas) spielt in Wohnnähe eine Rolle. Kläre die Genehmigungsfähigkeit früh mit der Kommune, idealerweise mit einem Planer mit Padel-Erfahrung.

Einzelgewerke oder schlüsselfertig bauen lassen?

Für Erstprojekte ist ein Platzbauer als Generalunternehmer meist der entspanntere Weg: ein Ansprechpartner, koordinierte Gewerke, schlüsselfertige Übergabe. Wer Erfahrung hat, kann mit Einzelvergabe sparen.

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